Gesund werden ohne finanziellen Druck

Infos & Lösung zur 𝐊𝐫𝐚𝐧𝐤𝐞𝐧𝐓𝐀𝐆𝐄𝐠𝐞𝐥𝐝𝐯𝐞𝐫𝐬𝐢𝐜𝐡𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠

𝐁𝐞𝐢𝐬𝐩𝐢𝐞𝐥e 𝐚𝐮𝐬 𝐝𝐞𝐫 𝐏𝐫𝐚𝐱𝐢𝐬

Wo finden Sie sich wieder?

➡️ PKV versicherter Angestellter, Max
➡️ Gesetzlich Versicherte Angestellte, Judith
➡️ Selbstständiger Kai
➡️ Geschäftsführer einer UG / GmbH (Kapitalgesellschaft)

Kaum ein Versicherungsprodukt ist so unterbewertet und so häufig falsch verkauft wie die Krankentagegeldversicherung.

❗ Wussten Sie, dass im Bereich der Krankentagegeldversicherung eine Option Seitens vieler Versicherer gibt, 𝐈𝐡𝐧𝐞𝐧 den Vertrag zu kündigen.
➡️Lesen Sie dazu mehr

️️▪️ Praxisbeispiel: PKV versicherter Angestellter, Max

Leitender Angestellter, Max, verdient 6.000 € Brutto und ist privat krankenversichert. Er hatte damals bei der Beantragung der PKV ein Krankentagegeld ab dem 43. Tag in Höhe von 56 € abgesichert. Das sind 1.680 € im Monat.
Er ist krank geworden, beruflicher Stress, Burnout.
Nun sieht seine Rechnung wie folgt aus:
➕ bis zum 42. Tag bekommt er sein Gehalt zu 100% von seinem Arbeitgeber
➕ ab dem 43. Tag bekommt er das abgesicherte Krankentagegeld in Höhe von 1.680 € ausgezahlt
➖ab dem 43. Tag zahlt 𝐬𝐞𝐢𝐧 𝐀𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭𝐠𝐞𝐛𝐞𝐫 keinen Beitrag mehr zur ❗ gesetzlichen Rentenversicherung. Wenn Max nun den Beitrag nicht freiwillig fortzahlt, ❗verliert er Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Das kann soweit gehen das er keine Erwerbsminderungsrente mehr bekommt. Der monatliche Beitrag liegt bei 1.116 € für die gesetzliche Rentenversicherung.
➖Max muss ab nun seinen PKV Beitrag, von rund 500 € im Monat selber bezahlen
➖ Max hat weiter seine Lebenskosten und ist allein Verdiener

🧮
1.680 € ➖ 1.116 € ➖ 500 € = 𝟔️𝟒 € hat Max noch zum leben

Lösung für Max

Er hat bei mir seinen Tagessatz der Krankentagegeldversicherung erhöht. Dies kann beim selben Versicherer sein oder bei einem anderem. Es hängt hier viel von den Bedingungen und auch den bisherigen Beitrag zur PKV ab.

Wenn man es richtig macht, bekommen Sie sogar noch einen Zuschuss von Ihrem Arbeitgeber.

▪️ Praxisbeispiel: Gesetzlich versicherte Angestellte, Judith

Judith arbeitet auch im Angestelltenverhältnis. Sie verdient rund 5.500 € Brutto und hat ein Netto von 3.800 € mtl.. Versichert ist Sie bei der gesetzlichen Krankenkasse AOK.

Judith wurde leider krank, Sie hatte einen komplizierten Bruch der mehrfach operiert wurde. Über einen Zeitraum von über 5 Monaten fiel Sie aus.

So sah Ihre Rechnung im Bereich Krankentagegeld aus:

➕ bis zum 42. Tag bekommt Sie Ihr Gehalt zu 100% von seinem Arbeitgeber
➕ ab dem 43. Tag bekommt Sie ein Krankengeld von der AOK

🧮 3.800 € ➖ 2.769,38 € = 1.030,62 € was Ihr monatlich fehlt.

Lösung für Judith

Judith hatte eine Krankentagegeldversicherung über uns bei der Barmenia abgesichert. Hier musste Sie nur wenige Gesundheitsfragen beantworten und 25€ waren sofort abgesichert.


▪️ Praxisbeispiel: Selbstständiger Kai

Kai hat sich als Handelsvertreter Selbstständig gemacht. Es ist bei Ihm für das Krankentagegeld egal, ob er privat oder gesetzlich versichert ist. In beiden Fällen muss er eine Absicherung beantragen.
(Hinweis: Nur weil er in der GKV versichert ist, ist er nicht automatisch Krankengeld versichert. Er muss hier den Tarif beantragen und zahlen. Dann verhält es sich so wie bei Judith)

Nun wurde Kai krank. Er hatte einfach zu viel gearbeitet und seine Freizeit litt darunter. Wenig Sport, ungesundes Essen führten dazu, dass er Herz- Kreislaufprobleme bekommen hat. Er fiel über einen Zeitraum von 6 Monaten aus.

Während der Arbeitsunfähigkeit liefen Kai seine Kosten weiter , so dass seine Rechnung wie folgt aus schaute:

➕ wenige Einnahmen aus laufenden Geschäften – rund 1.000 €
➖ Beitrag zur Krankenversicherung 500 €
➖ Geschäftskosten (Miete, Auto und Lizenzen) 1.000 €
➖ Beiträge für Versicherungen (BU, Altersvorsorge, Gewerbeversicherungen) 400 €

🧮 1.000 € ➖ 500 € ➖ 1.000 € ➖ 400 € = – 900 € Verlust jeden Monat und seine Lebenshaltungskosten sind noch nicht mit eingerechnet.

Lösung für Kai

Kai hatte ein Krankentagegeld ab dem 28. Tag abgesichert. Es wäre auch früher gegangen aber es ist immer ein wirtschaftliches abwägen, ob der höhere Beitrag das rechtfertigt.

Es ist grundsätzlich möglich, ab dem 4., 8. 15. 22. 29. 43. oder 182. Karenztag eine Krankentagegeldasicherung zu bekommen. +

Wichtig: Der Versicherer muss Karenztage bei Rückfallerkrankung zusammen rechnen und er muss auf sein ordentliches Kündigungsrecht verzichten. Zudem wäre ein Absicherung über dem Nettoeinkommen wünschenswert.

▪️ Geschäftsführer

Wenn Sie Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft ( z.B. UG, Gmbh) sind dann gilt bei Ihnen eine besondere Situation. In nahezu allen Gesellschafter- Geschäftsführerverträgen ist die Lohnfortzahlung bei Arbeitsunfähigkeit nicht oder falsch geregelt.

Sollte es nicht geregelt sein, dann kann müssen Sie damit rechnen, dass Ihre Krankenversicherung ein versichertes Krankentagegeldgeld gar nicht oder verspätet zahlt.

Ist das Krankentagegeld ab einem Karenztag von 28. Tag abgesichert, der Gesellschafter- Geschäftsführervertrag hat die Regelung, dass die Kapitalgesellschaft bis zum 182. Tag für die Fortzahlung aufkommt, zahlt die private Krankentagegeldversicherung und auch das gesetzliche Krankengeld nicht.

Sollte keine Regelung getroffen sein sind die Probleme noch größer.

Regeln Sie es nun . Den sind wir mal ehrlich, Sie wollen doch gesund werden und sich dann nicht mit der Krankenkasse oder dem Finanzamt ärgern.

Dazu ein interessanter Link:
https://www.lexware.de/artikel/krankheitsfall-des-geschaeftsfuehrers-lohnfortzahlung-unbedingt-vertraglich-regeln/

▪️ §14 MBKT Verzicht auf das ordentliche Kündigungsrecht

Unterm Strich wollen die Versicherungsunternehmen an Ihnen Geld verdienen.

Wem dem nicht so wäre, müssten ja die Bedingungen (MBKT) bei allen gleich sein.
Dem ist aber nicht so.

Auf diese Punkte sollten Sie in den Versicherungsbedingungen (MBKT) unbedingt achten:

§14 MBKT Verzicht auf das ordentliche Kündigungsrecht

Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Versicherer. Nun haben Sie einen Kunden der einen Schadensfall hat. Sie leisten diesen, wissen aber aus Ihrer Statistiken, dass dieser Kunde in der Zukunft viel Geld kosten wird.

Nun haben Sie eine „Ich komme aus dem Gefängnis frei“ Karte. Sie können dem Kunden den Vertrag Ihrerseits kündigenund hätten das schlechte Risiko aus Ihren Zahlen.

Ihre Aktionäre werden Sie lieben, der einzelne Kunden nicht.

Verzichtet das Versicherungsunternehmen nicht auf sein Recht, kann es dazu kommen, dass Sie innerhalb der ersten Jahre (maximal drei) seitens des Versicherers die Kündigung erhalten.

In der Regel wird es dann für Sie schwer, sich bei einem anderen Unternehmen zu versichern.

Es gibt nur eine Handvoll Versicherungsunternehmen, die ohne Bedingungen (z.B. Arbeitgeberzuschuss, weitere Zusatzversicherungen) auf dieses Recht verzichten.

Hierzu zählen unter anderem die Hallesche, Barmenia und BBKK.

optimale Regelung bzgl. §14 MBKT